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Startseite Hypnose bei Selbstwertproblemen
Der innere Kritiker, das Gefühl, nicht gut genug zu sein: Wie auflösende Hypnose dabei helfen kann, den eigenen Wert wieder zu spüren.
Welchen Wert schreiben Sie sich selbst zu? Das Selbstwertgefühl hängt maßgeblich davon ab, welches Gefühl uns die Eltern in der Kindheit vermittelt haben. In dieser Zeit entsteht es erstmals, und es prägt uns ein Leben lang. Natürlich spielen auch spätere Erfahrungen eine Rolle.
Dabei muss es gar nicht offensichtlich sein, dass Eltern ihrem Kind zu wenig Liebe und Beachtung schenken. Auch Trennungen, Eheprobleme oder die Alkoholsucht eines Elternteils können ein geringes Selbstwertgefühl auslösen. Einem Kind fehlt meist noch die Fähigkeit zu verstehen, dass es nicht seine Schuld ist, wenn es in der Familie Probleme gibt. Und selbst das eigene Unzulänglichkeitsgefühl der Eltern kann sich über die sogenannten Spiegelneurone – Nervenzellen, die Emotionen spiegeln – auf das Kind übertragen.
Viele Menschen leiden daher schon seit der Kindheit an einem mangelnden Selbstwertgefühl.
Das alles macht das Leben nicht leicht – ein ausgeprägter innerer Kritiker kann einem ganz schön zusetzen. Umso wertvoller ist ein Weg aus dieser Spirale des Sich-nicht-gut-genug-Fühlens.
Die auflösende Hypnose setzt dort an, wo mangelnder Selbstwert entsteht. In Trance können Glaubenssätze wie „Ich genüge nicht.“ oder „Ich bin schuld.“ aufgedeckt und als Emotionen abreagiert werden. Weil diese schmerzhaften Gefühle oft seit der Kindheit bestehen, erinnern sich Klienten in der Hypnose nicht selten an frühe Erlebnisse. Alte, „vergessene“ Gefühle werden noch einmal gespürt und können den Körper in Form einer Abreaktion verlassen.
Die Abreaktion geschieht ganz von selbst. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich in der Trance auf Ihre Gefühle einzulassen. Der Körper befreit sich dann etwa durch Weinen, Zittern, ein wütendes Aufstampfen oder manchmal nur ein leichtes Zucken oder Aufschnaufen von Trauer, Wut, Scham oder Schuld.
Ich gehe diese Gefühlstäler gemeinsam mit Ihnen. Am Ende steht oft eine spürbare Aufhellung. Viele Klienten merken das auch im Alltag: Sie trauen sich mehr zu, sind authentischer, zeigen ihre Bedürfnisse und Grenzen deutlicher und stehen zu ihrer Meinung. Kurz gesagt: Sie fühlen sich mehr mit sich verbunden und können sich selbst mehr wertschätzen.
Ich selbst habe schon als Jugendliche versucht, mein „Niedrigstapler-Syndrom“ loszuwerden. Meine Kindheit und Jugend waren von Schüchternheit geprägt. Besonders in der Schule litt ich darunter, dass ich mich nicht traute, mich zu melden und zu sagen, was ich wusste. Lehrer unterschätzten mich dadurch oft – was genau zu meinem inneren Gefühl passte: „Ich bin nicht gut genug.“

Dieser Glaubenssatz begann früh – vermutlich durch den ständigen Vergleich mit meiner fast vier Jahre älteren Schwester, ein sehr empfindsames Naturell und einen eher autoritären Erziehungsstil zu Hause wie in der Schule.
In der Ausbildung zur Hypnosetherapeutin bin ich dem Thema neu begegnet, obwohl ich dachte, es längst hinter mir zu haben. Ich weiß noch, wie ich nach meiner ersten Präsenzhypnose kerzengerade aufstand und das Gefühl hatte, mich innerlich ganz aufgerichtet zu haben. In der Trance hatte ich mich von Schuld und Scham freigesprochen.
Ich kenne die Wirkung von Hypnose also aus eigener Erfahrung und freue mich, Menschen in meiner Praxis in München auf ihrem Weg zu einem besseren Selbstwertgefühl zu begleiten.
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